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Weitere Anwendungsgebiete


Skoliose

Bei einer leichten Skoliose kann der Backpod® direkt neben der Wirbelsäule eingesetzt werden, um der Verdrehung im mittleren Rückenbereich stark entgegenzuwirken. Die Verdrehung im mittleren Rückenbereich bedeutet, dass sich die seitlichen Rippen auf der Seite, zu der sich die Wirbelsäule dreht, leicht angehoben sind. Wenn Sie auf dem Bauch liegen, kann man das an Ihrem Rücken sehen. Es ist eine leichte Erhöhung von ca. 50 mm direkt neben der Wirbelsäule erkennbar. Wenn Sie nun diese erhöhten Rippen (die an der Wirbelsäule aufgehängt sind) nach unten drücken, ist das wie eine Art kleines Stemmeisen oder Hebel, mit dem Sie die Drehung in der Wirbelsäule “auflösen”.  Genau so funktioniert der Backpod®, wenn man sich rückwärts darauf legt. Der Druck wird dabei mithilfe des eigenen oberen Körpergewichts ausgeübt.  Positionieren Sie den Backpod® auf der Krümmung der erhöhten Rippe, legen Sie sich zurück auf den Backpod® und bleiben Sie für mindestens eine Minute in dieser Position. Bewegen Sie ihn anschließend im mittleren Rückenbereich immer ungefähr 50 mm hoch und runter. Auf diese einfache Weise können Sie dieser permanenten Verdrehung bei einer Skoliose entgegenwirken und die Übungen auch jederzeit zu Hause durchführen.  Eine Skoliose wird normalerweise mit Übungen und Dehnungen zu Hause behandelt.  Diese Behandlungen sind richtig und nützlich, aber dabei wird keine so große, spezifische Hebelwirkung auf die verdrehten Gelenke ausgeübt wie beim Backpod®.  Eine Kombination aus beidem ist ideal. Falls Sie im Laufe Ihrer Skoliose-Erkrankung einen leichten Buckel bekommen, verwenden Sie den Backpod® ganz normal auch an der Wirbelsäule. Auf der iHUNCH Seite wird diese Vorgehensweise erläutert. Schauen Sie sich auch unser YouTube-Video ‘How to treat (most) mild scoliosis middle back pain’ an.

 

Kreuzbein- und steissbeinschmerzen (kokzygodynie)

Mithilfe des Backpods® können verengte Iliosakralgelenke, wie sie häufig während oder nach der Schwangerschaft sowie nach einem Sturz auf den unteren Rücken oder das Steißbein auftreten können, gelöst werden. Durch den Aufprall verklemmt sich oft das Kreuzbein an den Iliosakralgelenken und wird dadurch unbeweglich. Somit wird auf das Steißbein größerer Druck ausgeübt, wenn man sich hinsetzt. Es können permanente Schmerzen entstehen, weil das Steißbein immer wieder Schläge abfedern muss.

Diese Art von Steißbeinschmerzen können nicht durch eine lokale Behandlung des Steißbeins selbst behoben werden, sondern werden erst verschwinden, wenn sich das Iliosakralgelenk wieder normal bewegen kann. Das extrem robuste Zusammenspiel aus Kapseln, Bändern und Faszien um die unbeweglichen Iliosakralgelenke herum hat zur Folge, dass gute Behandlungsergebnisse von Mobilisations- und Manipulationstechniken oft nicht von Dauer sind, weil das umgebende verkürzte Kollagengewebe sie einfach wieder verengt. Der Backpod® eignet sich perfekt für die langsame Dehnung, so dass die Iliosakralgelenke frei bleiben.

Legen Sie sich mit dem Rücken auf den Boden, die Oberschenkel senkrecht, die Schienbeine waagrecht, Knöchel gekreuzt und die Ferse auf den Rand eines Tisches oder Stuhls gestützt. Der Backpod® wird längs unter dem Kreuzbein positioniert. Entspannen Sie sich einmal täglich für mehrere Minuten auf dem Backpod®. Dabei verwenden Sie Ihr eigenes Körpergewicht, um die verengten Iliosakralgelenke zu strecken.

Es kann trotzdem noch Wochen dauern, bis die Iliosakralgelenke wieder frei bewegt werden können, und manchmal sind sie derartig verengt, dass man sogar auf eine größere Kraftanstrengung eines spezialisierten Therapeuten im Bereich der Mobilisations- oder Manipulationstechniken angewiesen ist. Der Backpod® eignet sich dann auch sehr gut für Folgebehandlungen, um die behandelten Bereiche noch weiter zu dehnen und somit frei zu halten. Schauen Sie sich unser Video unten oder das Video auf Youtube an.

Der Backpod® sollte nur eingesetzt werden, um verengte und verhärtete Iliosakralgelenke zu dehnen. Wenn man damit bereits übermäßig bewegliche Iliosakralgelenke dehnt, verschlechtert sich die Situation Am besten eignet sich der Test von Andry Vleeming zur Überprüfung einer möglichen Hypermobilität der Iliosakralgelenke, um die beiden Erkrankungen klinisch voneinander unterscheiden zu können. Der Patient legt sich dafür auf den Rücken und hebt aktiv ein Bein gestreckt so weit wie möglich an. Diese Bewegung wird dann noch einmal wiederholt und ein Therapeut drückt das Becken des Patienten von beiden Seiten zusammen (das bedeutet, dass die Iliosakralgelenke künstlich zusammengedrückt und stabilisiert werden). Wenn der Patient das Bein ohne Schmerzen eindeutig höher heben kann, ist es ein Hinweis darauf, dass das Iliosakralgelenk instabil und zu beweglich ist. In diesem Fall sollte weder der Backpod® noch irgendeine andere Methode angewendet werden. Bei diesen Problemen sollten am besten die Muskeln gestärkt und der Beckenbereich stabilisiert werden. Gehen Sie dafür zu einem Physiotherapeuten.

Kreuzbeinschmerzen während und nach der Schwangerschaft treten häufig auf. Normalerweise wird übermäßige Bewegung (Hypermobilität) und belastete Iliosakralgelenke als Ursache angegeben, da die Bänder in der Schwangerschaft aufgrund der Hormonumstellung schwächer und weicher werden, damit sich das Kreuzbein vollkommen öffnen kann, so dass das Baby durch das Becken passt. Das erklärt jedoch nicht, warum die Kreuzbeinschmerzen lediglich einseitig sind, da sich ja vermutlich alle Bänder gleichmäßig lockern. Noch nicht veröffentlichte Forschungsergebnisse aus Neuseeland und umfangreiche klinische Erfahrungen weisen darauf hin, dass einseitige Kreuzbeinschmerzen, die während der Schwangerschaft auftreten, sehr viel wahrscheinlicher von einem verengten oder unbeweglichen Iliosakralgelenk herrühren. In der Regel sind diese Patienten irgendwann einmal gestürzt oder hatten einen Aufprall im unteren Rückenbereich, am Becken oder Steißbein. Die Folge davon ist vermutlich ein verklebtes und unbewegliches Iliosakralgelenk. Das bedeutet, dass im Verlauf der Schwangerschaft die umgebenden Bänder immer lockerer werden und dadurch das verklebte Iliosakralgelenk relativ eng wird, was wiederum Schmerzen auslösen kann.

Diese Probleme können im Allgemeinen gut und schnell durch die Mobilisierung des verengten Kreuzbeins mithilfe manueller Physiotherapie-Techniken gelöst werden, oder indem Sie sich einfach auf den Backpod® legen. Das wiederum bestätigt die Wirkungsweise des Backpod®, da die Patientin keine Beschwerden mehr hat, obwohl sie nach wie vor schwanger ist und das Baby weiter wächst. Die Schmerzen können deshalb nicht nur durch Stress und Belastung durch die Schwangerschaft ausgelöst werden.

Wenn die Kreuzbein- oder Steißbeinschmerzen noch Monate nach der Geburt bestehen, liegt die Ursache meistens bei einem unbeweglichen Iliosakralgelenk, da sich ja die Bänder nach der Geburt wieder gefestigt haben. Mit dem Backpod können auch hier die verengten Iliosakralgelenke, wie oben beschrieben, wieder befreit werden.

 

Scheuermann Krankheit

Diese Erkrankung wird auch Morbus Scheuermann genannt und ist eine Entzündung an der Brustwirbelsäule, die vor allem bei Jugendlichen auftritt.  Die akute Entzündung verschwindet normalerweise nach einigen Jahren wieder von selbst und hinterlässt einen verengten, gekrümmten mittleren Rückenbereich.  Der Backpod® eignet sich hervorragend für diese Beschwerden, da er zusammen mit dem dafür erstellten Programm vor allem die Probleme eines Buckels angeht.  Auf unserer iHUNCH Seite finden Sie weitere Informationen.

Dieselbe Behandlung kann auch behutsam während der akuten Entzündungsphase durchgeführt werden, da es für die URSACHEN einer Wirbelsäulenentzündung bisher noch keine zufriedenstellende Erklärung gibt.  Wahrscheinlich wird die nach vorne gekrümmte Wirbelsäule eines Jugendlichen dauerhaft zu sehr belastet.


BackpodTV


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